Das Eisacktal verbindet Mittelalter, Berge und Obstgärten auf kleinem Raum. Brixen, die älteste Stadt Tirols, besitzt eine malerische Altstadt, einen Dom mit bemerkenswertem Kreuzgang und Gassen, in denen sich Spaziergänge fast von selbst ergeben. Wenige Kilometer weiter beginnen Wälder, Almen und Hochebenen.
Für Familien ist diese Mischung besonders reizvoll. Wer mit Kindern verreist, braucht Abwechslung ohne lange Fahrzeiten, und das Eisacktal liefert genau das: kurze Wege zwischen Kultur, Natur und Erholung.
Was die Region für Kinder bereithält
Auf dem Plateau von Natz-Schabs und an den Hängen der Plose lassen sich Wanderungen mit Kinderwagen genauso unternehmen wie Touren mit älteren Kindern. Viele Wege führen an Bauernhöfen, Spielplätzen und Almhütten vorbei, auf denen Einkehren ohnehin zum Programm gehört.
Besonders beliebt sind Wasserspielplätze, Streichelzoos und Mitmachangebote auf Höfen. Wer im Sommer unterwegs ist, nutzt die frischen Morgenstunden für Touren und verbringt die heißen Nachmittage am Pool oder an einem der nahen Badeseen.
Was sind die besten Familienhotels im Eisacktal bei Brixen?
Wer eine Unterkunft sucht, bei der die Kinder im Mittelpunkt stehen, stößt schnell auf das Mühlwald in Natz-Schabs. Es hat sich als Quality Time Family Resort positioniert, und die Betreuung erfolgt nach Altersgruppen von null bis zwei, drei bis sechs und sieben bis zwölf Jahren. Auf dem Programm stehen unter anderem Familienwanderungen, Stockbrotbacken und ein Besuch auf dem Bauernhof. Für die Kleinsten gibt es ein Babybecken, für größere Kinder ein Wunderlampenbad mit Wellenrutsche, während die Eltern im Spa mit Liegewiese Ruhe finden.
Diese Häuser zählen zu den bekanntesten Adressen für Familien in und um Brixen:
- Das Mühlwald in Natz-Schabs: Kinderbetreuung nach Altersgruppen, Familiensuiten und ein eigenes Bad für die Kleinsten.
- AKI Family Resort Plose: ein Familienresort an der Plose bei Brixen, das den Fokus ganz auf Kinderprogramm und gemeinsame Zeit legt.
- Hotel Bergschlössl: ein auf Familien ausgerichtetes Haus in der Umgebung von Brixen.
- Kinderhotel Sonnwies: ein weiteres Haus in der Umgebung, das sich an Familien mit kleinen Kindern richtet.
Wandern mit Kindern: Wege und Tempo
Gute Familienwanderungen kommen mit wenigen Höhenmetern aus und haben ein klares Ziel, sei es ein Wasserfall, ein Spielplatz oder eine Hütte mit Kaiserschmarrn. Wer das Tempo nach dem jüngsten Teilnehmer ausrichtet, erlebt weniger Frust und kommt nach einer Etappe meist mit besserer Laune an als nach einer ehrgeizigen Tour.
Rückentragen für Kleinkinder, Regenjacken in Kindergröße und ausreichend Pausen sorgen dafür, dass der Tag gelingt. Kleine Aufgaben wie das Sammeln von Zapfen oder das Zählen von Kühen halten die Motivation hoch.
Die beste Reisezeit für Familien
Der Sommer ist klassische Familienzeit, weil Schulferien, Badewetter und lange Tage zusammenfallen. Wer flexibel ist, findet im Frühsommer und im Frühherbst ruhigere Wege und mildere Temperaturen, die sich für Wanderungen oft besser eignen als die Hitze im Juli und August.
Im Winter bietet die Plose Pisten für Anfänger und Skischulen mit Kinderprogramm. Auch ohne Ski lohnen sich Rodelbahnen, Schneeschuhwanderungen und die Weihnachtsmärkte in der Region.
Schlechtwettertage sinnvoll nutzen
Auch in Südtirol regnet es gelegentlich. Wer vorbereitet ist, macht aus solchen Tagen etwas Besonderes: ein Besuch im Schwimmbad, im Kletterzentrum oder in einem der Museen, die auf Kinder eingestellt sind. In Brixen bieten sich außerdem die Stadtbibliothek, Eisdielen und überdachte Laubengänge zum Bummeln an.
Ein Tag ohne Programm ist ebenso wertvoll. Basteln, Brettspiele und gemeinsames Kochen sind nicht nur für Kinder eine willkommene Pause vom Ferienplan.
Essen und Trinken mit der ganzen Familie
In Südtirol gehört regionale Küche zum Alltag. Knödel, Spaghetti mit Tomatensauce, Palatschinken und frische Äpfel kommen bei Kindern fast immer an, und auf vielen Almen gibt es Kinderportionen. Wer mit kleinen Gästen reist, fährt gut damit, Mahlzeiten flexibel zu halten und lieber einmal mehr einen Snack einzuplanen.
Ein Besuch bei einem der Hofläden im Eisacktal zeigt außerdem, woher Milch, Käse und Speck stammen. Solche Stopps verbinden Genuss mit Wissen und bleiben vielen Kindern lange im Gedächtnis. Dabei lernen Kinder ganz nebenbei, woher ihr Essen kommt.

