Palmen neben Dreitausendern, Apfelblüte im Tal und Schnee auf den Gipfeln – das Meraner Land überrascht. Wer hier zum ersten Mal ankommt, reibt sich die Augen. So viel Kontrast auf so engem Raum gibt es in den Alpen kaum ein zweites Mal.
Wo die Alpen plötzlich nach Süden schmecken
Meran liegt auf knapp 320 Metern Höhe, eingebettet zwischen Etsch und Passer. Über 300 Sonnentage pro Jahr sorgen dafür, dass neben Apfelplantagen auch Zypressen, Olivenbäume und sogar Palmen wachsen. Das Klima fühlt sich stellenweise mediterran an, obwohl die Berge ringsum auf über 3.000 Meter aufragen. Von München aus seid ihr in rund drei Stunden da – eine Anreise, die sich lohnt, egal ob im Frühling zur Apfelblüte oder im Januar zum Skifahren.
Stille Bergdörfer statt Großstadttrubel
Oberhalb von Meran verstecken sich kleine Orte, die genau das bieten, was viele im Urlaub suchen: Ruhe, Weite und freien Blick ins Tal. Hafling, Schenna und Dorf Tirol liegen alle keine 20 Autominuten von der Kurstadt entfernt. Trotzdem fühlt sich die Atmosphäre dort völlig anders an. Hafling zum Beispiel thront auf einer Hochebene und bietet ein beeindruckendes Panorama über den Meraner Talkessel. Das familiengeführte Wellnesshotel im Dorf Hafling hat sich dort als feste Adresse etabliert: Infinitypool mit Bergblick, mehrere Saunen und eine Küche, die auf regionale Kräuter setzt. Von der Haustür aus erreicht ihr Wanderwege und das Skigebiet Meran 2000 ohne Umwege. Ein Ausgangspunkt, der einfach passt.
Wandern, Biken, Skifahren – und das alles an einem Ort
Über 300 Kilometer markierte Wanderwege durchziehen das Meraner Land. Besonders die historischen Waalwege begeistern: Diese flachen Pfade entlang alter Bewässerungskanäle eignen sich perfekt für entspannte Tagestouren, auch mit Kindern. Ambitioniertere Bergfans zieht es in den Naturpark Texelgruppe, wo Mehrtagesrouten mit Fernblicken bis in die Ötztaler Alpen warten. Eine solide Übersicht empfehlenswerter Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade findet ihr auf Bergwelten.
Mountainbiker haben die Wahl zwischen gemütlichen Forstwegen und anspruchsvollen Singletrails. Im Winter wird die Region zur kompakten Skidestination.
Meran 2000 – morgens Piste, nachmittags Pool
Das Skigebiet Meran 2000 liegt auf rund 2.000 Metern und ist per Bergbahn direkt von Hafling aus erreichbar. Im Winter stehen 40 Pistenkilometer bereit, im Sommer verwandelt sich das Gebiet in ein Wander- und Bikeparadies mit Panoramablicken, die ihr so schnell nicht vergesst. Der Clou: Zwischen letzter Abfahrt und erstem Saunagang liegen höchstens 15 Minuten.
Genuss nach dem Gipfel
Ein aktiver Tag verdient einen genussvollen Abend. Die Therme Meran erstreckt sich über mehr als 5.000 Quadratmeter Wasser- und Saunafläche – mit direktem Blick auf die umliegenden Berggipfel. Kulinarisch verschmelzen hier alpine Tradition und mediterrane Leichtigkeit miteinander:
- Speckknödel treffen auf leichte Pastagerichte mit Südtiroler Olivenöl
- Lagrein und Vernatsch aus der Region begleiten praktisch jedes Abendessen
Ein Glas Wein auf der Terrasse, dazu der Blick auf die Berge im Abendlicht – so klingt ein Tag im Meraner Land aus – pure Wellness zwischen See und Bergen.
Für wen lohnt sich das Meraner Land?
Ob ihr lieber stundenlang über Bergkämme wandert, mit dem E-Bike Trails erkundet oder euch schlicht in einem Infinity-Pool treiben lassen wollt – das Meraner Land zwingt euch zu keiner Entscheidung. Genau das macht die Region so reizvoll. Ganzjährig, vielseitig und mit einer Gelassenheit, die ansteckt.
Besonders Paare und kleine Gruppen, die Wert auf Abwechslung legen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Morgens eine Gipfeltour mit Weitblick, mittags ein Halt auf einer urigen Almhütte, nachmittags ein Sprung in den beheizten Außenpool und abends ein mehrgängiges Menü mit Südtiroler Spezialitäten. Im Meraner Land folgt ein Highlight auf das nächste, ohne dass es sich jemals gehetzt anfühlt. Wer einmal erlebt hat, wie sich hier Bergluft und Dolce Vita mischen, kommt nicht nur erholt zurück,sondern mit dem festen Vorsatz, bald wiederzukommen.

